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AUF DIE DETAILS KOMMT ES DRAUF AN: OLYMPIA-SKIFAHRER WIRD SCHREINER

Snickers Workwear - Schweiz

Seit seiner Geburt ist der Schweizer Sportler Marc Iselin ein begeisterter Skifahrer gewesen, der an den Olympischen Spielen und am Weltcup teilgenommen hat. Mittlerweile  hat er seine eigene Ski-, Snowboard- und Möbelfirma in  Dietikon vor den Toren der Stadt Zürich in der Schweiz.

Im Jahr 2010 stand ich für die Schweiz beiden Winterspielen von Vancouver am Start. Daran denke ich sehr gern zurück. Es war ein hartes Rennen und das Highlight meiner sportlichen Karriere. Gleichzeitig war es aber auch das Ende.

Wie sind Sie zum Wintersport gekommen?

Meine Eltern waren beide Skilehrer. Also habe ich das Skifahren schon vor der Schule gelernt. Es war schnell klar, dass ich Talent hatte. Bald hatte ich mehrere Siege bei regionalen Skirennen in meiner Altersklasse errungen. So kam ich in das ZSV-Team (Zürcher Skiverband).

Was passierte dann?

Im Jahr 1990, als ich etwa 10 Jahre alt war, war ich wirklich stark an Snowboards interessiert. Dort fand ich meine wahre Leidenschaft. Nach dem Jahrtausendwechsel legte ich die Skier zur Seite und konzentrierte mich auf meine nächste Karriere. Ich begann eine Ausbildung als Schreiner und Schrankbauer.

Sind Sie irgendwann zum Wintersport zurückgekehrt?

Es hat nicht lange gedauert, da war ich wieder auf der Piste unterwegs. Ich war so fasziniert vom Snowboard-Fahren, dass ich schon kurz nach 2002 für Rennen zu trainieren begann. Der Erfolg stellte sich sofort ein. Nach nur 2 Jah-ren startete ich im Winter 2004/2005 im Rahmen der Weltcup-Rennen. In dem Jahr schaffte ich es zwei Mal auf das Siegertreppchen und später noch viel öfter. Ich wurde drei Mal Schweizer Snowboard-Meister. Ich trainierte sogar wieder für die Olympischen Spiele.

Was war Ihre grösste sportliche Leistung?

Im Jahr 2010 stand ich für die Schweiz beiden Winterspielen von Vancouver am Start. Daran denke ich sehr gern zurück. Es war ein hartes Rennen und das Highlight meiner sportlichen Karriere. Gleichzeitig war es aber auch das Ende.

Wer war Ihr wichtigster Begleiter auf dem Weg zum sportlichen Erfolg?

Das war selbstverständlich Günter Wiesmann. Er blickte auf 50-jährige Erfahrungen bei der Entwicklung von Rennskiern zurück und hat mich bei meinen Rennen immer unterstützt. Ab dem Winter 2007/2008 haben wir Snowboards zusammen konstruiert und gebaut. Dadurch erhielt ich auch die Gelegenheit, mich praktisch als Schreiner zu üben. Dank seiner unerschöpflichen Er-fahrungen konnte Günter sicherstellen, dass die Konstruktion und Entwicklung unserer Produkte den höchsten Anforderungen genügten. Ich habe im Verlauf der Zeit viel von ihm gelernt. 

Für wen haben Sie Snowboards angefertigt?

Nach einigen Versuchen waren diese Snowboards so ausgereift, dass ich sie für meine eigenen Rennen verwenden konnte. Daher war ich so erfolgreich. Ich konnte Snowboards herstellen, die perfekt zu meinen Bedürfnissen und den Anforderungen des jeweiligen Rennens passten. 

Was passierte nach Ihrer Rückkehr zum Wintersport?

Im Jahr 2011 fragte mich Günter Wies-mann an der Schwelle zum Rente-nalter, ob ich seine Ski- und Snowboard-Werkstatt übernehmen wollte. Selbstverständlich habe ich das Angebot gern angenommen. Zusammen mit einem Schreinerspezialisten habe ich daraus die heutige Spezialski- und Snowboard-Werkstatt gemacht.

Wer sind heute die Kunden Ihres Sportbekleidungs- und Schreinerbetriebs?

Die meisten an meinen Skiern und Snowboards interessierten Leute sind sehr erfahrene Ski- und Snowboardfahrer. Alle meine Kunden sind auf der Suche nach etwas ganz Besonderem. Wer zu uns kommt, möchte Skier oder Snowboards, die perfekt auf die individuelle Leistungsfähigkeit und den jeweiligen Stil zugeschnitten sind. Ausserdem kommen viele Ski- und Snowboardlehrer mit ihren ausgesprochen ausgefallenen Wünschen zu mir.

Wieso ist die individuelle Anpassung so wichtig?

Die Wahl der richtigen Form und des passenden Materials wirkt sich enorm auf die Fahreigenschaften des Snowboards aus. Dabei spielt das Aussehen des Snowboards nur eine untergeordnete Rolle. Allerdings haben alle meine individuell angefertigten Skier und Snowboards auch ein anpassbares, auffälliges Erscheinungsbild. 

Wie verträgt sich das mit den von Ihnen hergestellten Möbeln?

Da gibt es nur geringe Unterschiede. Alle meine Skikunden möchten auch individuell einzigartige Wohnungen. Wenn Ski- und Snowboardfahrer zu mir kommen und Beispiele persönlicher Möbel sehen, geben sie neben ihrer Sportausrüstung meistens auch Möbel in Auftrag. Wir haben ja bereits diese Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung beim hochwertigen Design, also arbeiten wir auch bei beeindruckenden, einzigartigen Möbelstücken gut zusammen.

In welchen Phasen läuft die Produktion von Skiern und Snowboards ab?

Zunächst wird ein Kern aus mehreren Holzschichten konstruiert. Dies muss so erfolgen, dass er an die Anforderungen und Leistungsfähigkeiten des zukünf-tigen Fahrers angepasst werden kann. Daher arbeiten wir mit einem CAD-System. Ich entwerfe die Holzleisten und Bretter mit Hilfe moderner CNC-Maschinen. Die abschliessende Bearbeitung erfolgt von Hand. Zum Schluss wird der Kern mit Glas, Aramid, Kohlefasern, Titanat und Kunstharzen beschichtet. Die obere Schicht wird so gestaltet, dass der Ski oder das Snowboard ein auffälliges Aussehen erhält. Danach braucht man nur noch die Metallkanten anzubringen und natürlich die Bindungen den körperlichen Voraussetzungen des Fahrers entsprechend anzuschrauben.

Worauf achten Sie besonders bei der Konstruktion von Skiern und Snowboards?

Für mich steht die berühmte Schweizer Präzision ganz oben auf der Liste der Kriterien. Alles muss perfekt zusammenpassen und sorgfältig an die jeweiligen Vorgaben angepasst werden. Es darf absolut keine Kompromisse geben.

Ich sehe, dass Sie in Ihrem Studio und in der Werkstatt Snickers Workwear tragen. Gibt es dafür einen bestimmten Grund?

Meinen Erfahrungen zufolge darf es auch bei der Wahl der Arbeitskleidung keine Kompromisse geben. Wenn ich wie ein Profi arbeiten möchte, brauche ich die richtige Ausrüstung. Das gilt auch für den Wintersport. Mit amateurhafter, ungeeigneter Ausrüstung kann man keine Rennen gewinnen. Sowohl Skier und Snowboards als auch Kleidung müssen gut sitzen und für die richtigen Voraussetzungen sorgen, damit Sie Ihre ganze Energie auf Ihre Leistung konzentrieren können. 

Das gilt natürlich auch für die Arbeit im Studio. Die von Snickers Workwear hergestellte Kleidung passt perfekt. Die Hosen bieten genügend Bewegungsfreiheit, so dass man sich bei der Arbeit hinknien kann. Die Kniepolstertaschen sind so integriert, dass die Polster nicht verrutschen. Die Jacken und Hosen haben geräumige Taschen, so dass die Werkzeuge immer griffbereit sind – Klingen, Messband, Stift und Notizblock. Die Taschen sind von der Art und Grösse her so gestaltet, dass nichts herausfallen kann. Die Materialien wurden sorgfältig ausgewählt, damit man auch bei anstrengender Arbeit nicht schwitzt.

Im Jahr 2010 stand ich für die Schweiz beiden Winterspielen von Vancouver am Start. Daran denke ich sehr gern zurück. Es war ein hartes Rennen und das Highlight meiner sportlichen Karriere. Gleichzeitig war es aber auch das Ende.

Und dann gibt es da noch einen weiteren Punkt, der wirklich herausragend ist. Snickers Workwear hat so einen einzigartigen Stil, dass die Hosen und Jacken nicht wirklich wie Arbeitskleidung aussehen. So kann ich sie auch in meiner Freizeit tragen, wenn ich mit meinen Kindern spiele oder z. B. im Garten arbeite.

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